Jagd auf den Wolf in Schweden 2021....... Aktuelles wichtig!

In diesem Jahr dürfen in Schweden wieder Wölfe bejagt werden. Jagdbeginn ist am 02.01.2021, also heute und Ende der Jagdzeit ist der 15.02.2021. Gejagt werden darf in vier Bundesländern -Gävleborg, Värmland, Västmanland, Örebros län-.

Jeweils 6 Wölfe dürfen pro Bundesland getötet werden, insgesamt 24 Wölfe. Etwa 365 Wölfe gibt es in Schweden.

Eingaben von verschiedenen Naturschutzorganisationen bei Gericht, ein Versuch die Wolfsjagd zu stoppen, hatten bisher keinen Erfolg.

 

Am ersten Jagd Tag wurden  bereits 4 Wölfe (Info: "Svenskjakt")geschossen.

Informationen "Svenskjakt", Jagdzeitung.

Noch mehr Information zu Wolfsobservationen und zur Wolfsjagd in Skandinavien findet man hier: "Rovbase"

Update: Nach Aussage von "Svenskjakt" (Artikel hinter Bezahlschranke) wurde gestern während der Wolfsjagd ein Hund von einem Wolf getötet.

Getötete Wölfe bis heute 03.01.2021, zweiter Jagdtag 11.

Update 04.01.2021:

Nach nur wenigen Stunden waren alle 6 Wölfe im sogenannten "Andåreviret" getötet (Svensjakt).

Die Jäger müssen ordentliche Vorarbeit geleistet haben, um innerhalb so kurzer Zeit, am zweiten Tag der Jagd, alle Wölfe der Zuteilung töten zu können. Hier wurde nichts dem Zufall überlassen

 

Update 04.01.2021 Uhr 17:49:.

Der Repräsentant des Jägerverbandes verlangt nun, dass die noch verbliebenen, lebenden  vier Wölfe des "Andåreviret" ebenfalls zum Abschuss freigegeben werden. Obwohl die Quote für den Abschuss mit den erlegten 6 Wölfen erfüllt ist. 

Und so kommt die zuständige Behörde des Bundeslandes Gävelborgs län den Jägern entgegen und erhöht die Abschussquote mit dem heutigen Tag auf weitere 4 Wölfe - insgesamt nun 10 Wölfe. Die Jagd in diesem Gebiet geht weiter.

Update 05.01.2021 Uhr 14:54:

Zwei weitere Wölfe wurden getötet.

Update 06.01.2021 Uhr 14:26:

Ein weiterer Wolf wurde heute getötet. Es ist der neunte Wolf des "Andåreviret". Diesem Revier wurden, nach dem erledigten Abschuss von 6 Wölfen, weitere 4 Wölfe zum Abschuss zugeteilt.

Update 06.01.2021 Uhr 17:17:

Nun ist der 10. Wolf im "Andåreviret" getötet. Die Jagd in diesem Revier ist nun beendet und das gesamte Wolfsrudel sollte somit ausgelöscht sein.

Insgesamt sind nun 16 von 28 Wölfen seit Beginn der Wolfsjagd am 02.01.2021 getötet.

Update 07.01.2021 Uhr 08:58:

Das letzte Update von gestern muss korrigiert werden. Noch scheinen nicht alle Wölfe des sogenannten "Andåreviret" getötet worden sein. Wieder fordert der Jägerverband  eine Erweiterung der Quote. Um wie viele Wölfe es geht ist noch nicht bekannt.

Update 08.01.2021 Uhr 18:45:

Auch heute wurde wieder ein Wolf getötet, im sogenannten "Ryssjöreviret".

Update 15.01.2021 Uhr 20:22

Die Wetterverhältnisse haben leider dazu geführt, dass ich die Wolfsjagd ein paar Tagen nicht nachverfolgen konnte.

Hier nun der Stand per 15.01.2021: Es wurden nun insgesamt 23 Wölfe geschossen.  

Im "Ryssjöreviret" hat man mit 6 getöteten Wölfen die Zuteilung erfüllt. Die Jagd ist also in diesem Revier eigentlich auch beendet. Doch wie schon im Fall des "Andåreviret" haben die Jäger, gemeinsam mit dem Bauernverband und dem Verband der Forstwirtschaft eine weitere Zuteilung verlangt. Mit der Begründung, es seien noch mehr Wölfe in diesem Revier.

Update 16.01.2021 Uhr 16:49

Auch am heutigen Tag wurde wieder ein Wolf getötet, insgesamt nun 24 tote Wölfe während der Lizenzjagd in Schweden.

Hier noch ein interessanter Artikel zu einem geschossenen Wolf in Norwegen. Der geschossene Wolf sieht aus wie ein Hund, heißt es in der Überschrift.

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Kommentare: 2
  • #1

    Wolfgang Scherzinger (Dienstag, 05 Januar 2021 22:03)

    Wie transparent ist die Abschuss-Meldung?
    In D und A muss man ja davon ausgehen, dass bei jagdlichen Freigaben für "Raubwild" so lange geschossen wird, bis es jemand offiziell bemerkt - und nur dieser Abschuss wird dann registriert.

  • #2

    Moderator (Mittwoch, 06 Januar 2021 14:50)

    Die Jäger müssen umgehend, spätestens aber am gleichen Tag, bei der Landesregierung den Abschuss anmelden. Dies geschieht über ein sogenanntes "Rapporttelefon". Im Zusammenhang mit der Anmeldung des Abschusses bestimmt die Landesregierung wie weiter mit dem getöteten Wolf verfahren wird. Es wird ein Zeitpunkt für die Besichtigung durch den von der Landesregierung bestellten "Besichtigungsmann" vereinbart. Der "Besichtigungsmann" nimmt Proben, welche zusammen mit dem Körper des Wolfes (ohne Fell, das bekommt der Jäger) an "SVA" (Schwedische Veterinärmedizinische Anstalt) geschickt wird.