Artikel mit dem Tag "Artenschutz"



Jagd auf den Wolf in Skandinavien - Tägliches update!
Zum Jahresbeginn 2022, am 02. Januar beginnt in Schweden die Jagd auf insgesamt 27 Wölfe. In acht schwedischen Bundesländern ist die Lizenzjagt vom 02.01.2022 bis zum 15.02.2022 erlaubt. Auch Jagdhunde kommen bei der Wolfsjagd zum Einsatz. Um die Hunde auf die Jagd einstimmen zu können, dürfen die Hundemeuten bereits vom 01.12.2021 an auf Wölfe trainiert werden. Einen Monat bevor die Jagd auf die Wölfe beginnt , dürfen die Jäger ihre Hundemeuten am lebenden Objekt trainieren
12. Januar 2022
Das "Für und Wider" der Wolfsjagd in Schweden geht weiter. Die Reviere Haraldsjön/Snösjön bekamen eine Zuteilung von 12 Wölfen. Nach nur sechs Tagen waren diese zwölf Wölfe getötet. Die Jagd in diesen beiden Revieren war somit beendet. Die Jäger in des forderten den Abschuss von weiteren zwei Wölfen im Revier "Haraldsjön, welches von den zuständigen Landesregierungen auch bewilligt wurde. Heute wurde die Jagd in diesem Revier fürs erste abgesagt. Svenska Rovdjursföreningen hat...
Hintergrundinformation zur Wolfsjagd in Schweden
Die Zuteilung der Wolfsjagd in Schweden wird durch die einzelnen Landesregierungen festgelegt. In sogenannten "Beschlüssen" wird die Anzahl der zu tötenden Wölfe entschieden. Das Bundesland Gävleborg gab eine Zuteilung für zwei Wolfsrevire heraus, u.a. für das Revier "Prästskogen". Dieses Revier ist grenzübergreifend zum Bundesland Jämtland. In Jämtland findet in diesem Jahr jedoch keine Wolfsjagd statt, da das Mindestniveau der Wolfpopulation nicht erfüllt ist. Per Gerichtsbeschluss...
Der Goldregenpfeifer-ein Politikum in Absurdistan
Obwohl die Art auch in Norwegen rückläufig ist gibt es weiterhin jährlich eine Jagdzeit vom 21.08-31.10. In den 1980er Jahren wurden zwischen 500-1000 Goldregenpfeifer geschossen.
Es war einmal ein Jäger, dem "huscht ein Lächeln übers Gesicht wenn wieder einmal ein Wolf auf der Autobahn zu Brei gefahren wird" (Zitat). Zu lesen in der DJZ (Deutsche Jägerzeitschrift) vom 15.02.2021
Meeresvögel · 27. September 2020
Warum man diese Vögel Schmarotzer - Raubmöwe nennt, kann ich nicht nachvollziehen. Mir gefällt der Name, den man diesem Vogel in Norwegen gegeben viel besser - Tjuvjo. Das Wort Tjuv bedeutet im Deutschen Dieb. Und diese Bezeichnung beschreibt das Jagdverhalten aller Raubmöwenartigen sehr viel besser. Raubmöwen gehören zur Ordnung der Regenpfeiferartigen.
Immer wieder wird in Schweden Schutzjagd auf geschützte Tiere wie den Wolf, den Luchs, den Vielfraß und den Adler bei den zuständigen Behörden beantragt. Die Anträge zur Schutzjagd auf die großen Beutegreifer werden hauptsächlich von Samen gestellt, die um den Verlust von Rentieren bangen. Über das System der Entschädigung für die bloße Anwesenheit von Raubtieren in Rentiergebieten, sowie für getötete Rentiere, habe ich schon berichtet. Aktuell hat die südliche Samengemeinschaft...
Update vom 01.04.2019 Das Bundesland Värmland hat den Abschuss von 35 Schwänen bewilligt. Grund hierfür sind die Klagen von Landwirten aus der Region. Die Anzahl von Schwänen hat nach deren Aussage in diesem Jahr explosionsartig zugenommen. Eine Stellungnahme von Birdlife Sweden gibt es zur Zeit noch nicht. 26.03.2019 Bereits im Januar wurde einem Landwirt in Südschweden die Erlaubnis zum Abschuss von 2 Singschwänen erteilt. Der Bauer hatte die Schutzjagd auf Schwäne bei der zuständigen...
Die Bejagung des Steinadlers steht in Norwegen schon immer im Fokus der Schafzüchter und Jäger. Nun scheint das Ziel im wahrsten Sinne des Wortes näher zu rücken - die offizielle Jagd auf den Steinadler in Nord- und Südnorwegen. Um rechtzeitig gewappnet zu sein, hat der Norwegische Jagd- und Fischereiverband eine Zielscheibe genehmigt, zum Zwecke des Übungsschießens auf den Steinadler. Die Jägerschaft soll gut vorbereitet sein wenn es soweit ist und der Steinadler, in Norwegen seit 1968...
Am vergangenen Freitag, dem 01.03.2019 erst hat die Jagd auf Luchse in Schweden begonnen. 67 Tiere, egal welchen Geschlechts oder Alters, durften legal getötet werden. Die Liste von SVA (Schwedische veterinärmedizinische Anstalt) hat heute Morgen 66 getötete Luchse registriert. Doch wer nun glaubt das Töten hätte ein Ende der irrt. In zwei Bundesländern geht es nahtlos über in die Schutzjagd. Weitere Luchse dürfen getötet werden. Man dreht sich im Kreis, ist ratlos und machtlos.

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